Ausstellung von Heinrich Rominger im Burladinger Rathaus

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Als Gastaussteller der burladinger maler stellt seit Anfang Juli der 63-jährige Balinger Hobbykünstler Heinrich Rominger seine Werke im Burladinger Rathaus aus.

Rominger widmet sich bereits seit über 25 Jahren dem Hobby der Malerei und hatte schon mehrere Ausstellungen – überwiegend mit seinen charakterstarken Tiermotiven - im Zollernalbkreis bestritten.

2013 erlitt Rominger einen Schlaganfall und musste sich daraufhin sehr lange im Krankenhaus aufhalten. In dieser und der darauffolgenden Zeit, hatte er die Möglichkeit über seine Malarbeit nachzudenken und erhielt zudem neue Einblicke in die Tierwelt.

Das Statement des Verhaltensforschers Konrad Lorenz, „Man liebt nur, was man kennt, und man schützt nur, was man liebt“. hat Rominger während seiner Aufenthalte beschäftigt und für die Zukunft geprägt. Er wollte nun nämlich nicht mehr nur Tiere malen, sondern mit seinen Bildern Geschichten erzählen. Geschichten die zum Beispiel vom Zusammenleben oder dem Verhalten in Gruppen handeln. Dabei spielten die Themen: Liebe, Zuneigung, Ablehnung, Streit, Machtkämpfe und Eifersucht eine große Rolle.

Heinrich Rominger versucht durch seine Situationsaufnahmen, das alltägliche Leben der Tiere spielerisch dem Besucher nahe zu bringen. In diesem Zusammenhang nimmt der seine Begeisterung zur Landschaft, die er schon früh entwickelte, erneut auf und vertiefte diese.

Seiner Meinung nach ist die Gestaltung des Lebensraumes genau so bedeutend wie das Tier selbst. Das Motiv des Affen faszinierte Rominger mehr als jedes andere Tier der Savanne. Auf die Frage wieso er sich genau dieses Lebewesen ausgesucht hatte, antwortet er: „Das, was andere Künstler mit Menschen in Ihren Bildern versuchen darstellen, mach ich mit Affen. Sie haben etwas Vertrautes, wie zum Beispiel die Faszination der Augen, der unmissverständliche Ausdruck der Körperhaltung und ganz besonders ihr herzliches Lachen.“

Im Laufe der Jahre hat H. Rominger seinen ganz eigenen Stil gefunden, um jedes Bild ganz individuell zu gestalten und vor allem, um jedem seiner Bilder sein eigenes Leben einzuhauchen.

Die Werke sind noch bis Anfang September 2017 zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Danach stellen die beiden Neuzugänge der burladinger maler, Ute Doll-Schneider und Kim Gauss, gemeinsam ihre Werke aus, ehe sich dann am 26. November alle »burladinger maler« zu ihrer traditionellen Vernissage zur Weihnachtsausstellung zusammenfinden.

 

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